vom fasten …

befremdliche eindrücke waren das gestern am ersten abend des ramadan. rund um die blaue moschee waren jede menge verkaufsstände mit allerlei köstlichkeiten aufgebaut. die parkanlagen um die moschee waren überfüllt von familien, die an tischen und auf den wiesen vor ihrem vorbereiteten essen saßen und auf den sonnenuntergang und den ruf des muezzin warteten. und dann war es soweit, die sonne verschwand, die speziell für den ramadan an der moschee angebrachte beleuchtung ging an und der muezzin began seinen gebetsruf. wie auf kommando fingen alle an zu essen. begleitet wurde das ganze spektakel mit allerlei unterhaltung durch musik und schaustellung diverser osmanischer kultur.

und zwischen dem feiernden, essenden, klönenden volk … mittellose, verkrüpelte, bettler, kleine kinder die durch den verkauf von papiertaschentüchern oder bonbons zum überleben ihrer familie beitragen müssen … und kaum jemand der diesen menschen mehr beachtung schenkt als  an anderen tagen auch.

„das aber ist ein fasten, an dem ich gefallen habe: lass los, die du mit unrecht gebunden hast, lass ledig, auf die du das joch gelegt hast! gib frei, die du bedrückst, reiss jedes joch weg! brich dem hungrigen dein brot, und die im elend ohne obdach sind, führe ins haus! wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem fleisch und blut!“

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